Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen einen mutmaßlichen Schleuser. Der Mann soll im Oktober 2024 insgesamt 37 Menschen aus Drittstaaten unerlaubt von Ungarn über Österreich nach Deutschland gebracht haben – zweimal in
kurzer Zeit.
Bei einer Fahrt waren 22 Personen in einem Kleintransporter eingepfercht – ohne ausreichende Sicherung, teilweise mit Atemproblemen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, dabei bewusst Lebensgefahren in Kauf genommen zu haben. Zudem war der Beschuldigte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ihm werden gewerbsmäßige Schleusung, gefährdende Behandlung von Schutzbefohlenen und Fahren ohne Führerschein vorgeworfen.
Prozessbeginn ist heute um 09.00 Uhr am Landgericht Traunstein.