Immer mehr Gemeinden im Landkreis Traunstein wollen gegen die Ergebnisse des sogenannten „Zensus“ klagen.

Nach Ruhpolding und Inzell will jetzt auch die Gemeinde Marquartstein eine Klage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einreichen, so das

Oberbayerische Volksblatt. Möglicherweise kommen noch weitere Gemeinden hinzu.

Der Grund: laut der statistischen Erhebungen des „Zensus“ hätten einige Gemeinden deutlich weniger Einwohner als bisher offiziell gemeldet. Weniger Einwohner bedeuten aber weniger Fördergeld vom Staat. Hier geht es bei einzelnen Gemeinden um etwa 350.000 Euro pro Jahr, die in Zukunft fehlen würden.

Mehrere Gemeinden stellen die Zahlen des Zensus in Frage und wählen deswegen den Weg der Klage.

Der „Zensus“ soll erheben, wie viele Menschen in den jeweiligen Gemeinden wohnen und arbeiten. Zuletzt wurde er 2022 durchgeführt, die Ergebnisse liegen seit einigen Wochen vor.

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