Weil die Bergwacht seit Jahren immer mehr Einsätze zu bewältigen hat, appelliert sie vor diesem Hintergrund an alle Berg-Begeisterten: Vor allem anspruchsvolle Touren sollten nur mit entsprechender Kenntnis, Kondition und Ausrüstung angegangen

werden. Hier sei eine realistische Selbsteinschätzung unverzichtbar, um nicht in eine Notlage zu gelangen.

Die Bergwacht rät auch explizit vom „Nach-Wandern“ viraler Bergtouren aus den Sozialen Medien ab: Dort würden die Touren oft sehr einfach dargestellt, was nicht der Realität entspreche. Das könne vor allem für unerfahrene Bergsteiger schnell gefährlich werden. Wer so eine Wanderung nachgehen möchte, sollte sich vorab informieren, ob er oder sie auch die nötigen Voraussetzungen für die Tour mit sich bringt.

Allein im Juni musste die Bergwacht Berchtesgaden zu mehr als 30 Einsätzen ausrücken. Das ist im Schnitt mehr als einer pro Tag für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

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