Der Verein „Doyobe“ hat daher einen Besuch bei Kaindl organisiert, in dem 21 junge Menschen ihre Fragen zur Firma und der geplanten Anlage stellen konnten. Dabei ging es unter anderem um das

Thema Emissionen. Ziel des Projekts „Grenzwertig – Junge Stimmen für nachhaltige Zukunft“ ist es demnach, für mehr Umweltbildung und Verständnis für Projekte wie das von Kaindl zu sorgen.

Der Spanplattenerzeuger plant ein Wärme-Kopplungskraftwerk, in dem Produktionsreste verfeuert werden sollen. Dadurch soll die eigene Produktion energieautark werden, zusätzlich sollen tausende Haushalte mit Fernwärme versorgt werden. Viele vor allem in Freilassing haben die Sorge, dass Schadstoffe über die Grenze ziehen. Bei der Überwachung sollen Messstationen helfen.

Der Verein „Doyobe“ mit Sitz in Freilassing ist dabei ein gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe, der seit 2015 die Jugend- und Kulturarbeit im Berchtesgadener Land mitgestaltet. Dafür hat der Verein im Jahr 2023 den Ehrenamtspreis Oberbayern bekommen.

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