Bei der Bäckereigenossenschaft BÄKO in der Region brodelt es.
Im vergangenen Jahr ist der Geschäftsführer fristlos entlassen worden. Jetzt bei der Generalversammlung der BÄKO in der Gemeinde Anger war zu erfahren, dass
der Mann etwa 1,3 Millionen Euro der Genossenschaft veruntreut haben soll. Das berichtet heute das Reichenhaller Tagblatt.
Über Jahre hinweg soll er als Geschäftsführer Geld abgezweigt und für sich privat genutzt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue.
Bei der Generalversammlung der BÄKO wurde Kritik am Aufsichtsrat laut, weil er die Unregelmäßigkeiten zu spät bemerkt habe. Der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Kotter sagte dazu: „Er hat alles widerlegen können und ist mit ganz hoher krimineller Energie vorgegangen“. Allerdings räumte Kotter ein, der Aufsichtsrat habe dem Geschäftsführer zu lange vertraut.
Erklärung: das ist die BÄKO
Die BÄKO-ZENTRALE eG ist ein genossenschaftlich organisierter Fachgroßhandel für Bäckereien und Konditoreien. Ihre Funktion ist die Koordination von Einkauf und Rohstoffversorgung der angeschlossenen Backbetriebe in Deutschland und Österreich.