Trotz einer erheblichen Steigerung der Kreisumlage bleiben Mittel für wichtige Investitionen erhalten.

Kämmerer Franz Ströbel zeigte sich im Gemeinderat zuversichtlich bezüglich der soliden Einnahmen der Gemeinde und betonte, dass Bad Wiessee weiterhin Raum für Investitionen habe.

Der Gesamthaushalt 2026 beläuft sich auf rund 42,2 Millionen Euro. Die größten Einnahmeposten sind die Spielbankabgabe mit 4,8 Millionen Euro (plus 700.000 Euro gegenüber 2025), gefolgt vom Anteil an der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer mit jeweils rund 4,2 Millionen Euro. Die guten Rechnungsergebnisse bei den Steuern führen jedoch zu einer deutlichen Erhöhung der Kreisumlage um gut 3 Millionen auf 10,9 Millionen Euro.

Zu den geplanten Investitionen 2026 gehören unter anderem die weitere Sanierung des Hotels Post für knapp 3 Millionen Euro und der Neubau des Kiosk Abwinkl für eine Million Euro an, außerdem Straßenbauarbeiten und der Bau einer Wasserleitung in Holz-West.

Für 2026 rechnet Ströbel mit einer Kreditaufnahme von 6,3 Millionen Euro, wobei die Schuldenlast von rund 42 Millionen Euro inklusive Verbindlichkeiten des Kommunalunternehmens als bedienbar eingestuft wird. Der Gemeinderat genehmigte den Haushalt einstimmig. Er schließt im Verwaltungshaushalt mit rund 29,5 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt mit 12,7 Millionen Euro ab.

Quelle: Gemeinderat Bad Wiessee

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