Einsatzkräfte hatten den Verletzten entdeckt. Ein weiterer Anwesender steht im Fokus der Ermittler. Die Kriminalpolizei leitete noch am selben Tag umfangreiche Untersuchungen ein.

Der Notruf ging gegen 8.35 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Oberland ein, nachdem eine Schussverletzung gemeldet worden war.

Die Einsatzkräfte trafen einen 42-jährigen Mann mit schweren Verletzungen an. Am Ort des Geschehens wurde zudem ein 62-Jähriger unverletzt festgestellt. Nach dem bisherigen Stand blieb dieser trotz der offensichtlichen Notlage seines Bekannten untätig.

Der Verletzte wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend mit einem Hubschrauber in ein Klinikum geflogen. Auch nach eeiner Operation befand sich der Mann aus Schongau noch in einem kritischen Zustand. Die ersten polizeilichen Maßnahmen übernahm die Polizeiinspektion Schongau. Kurz darauf führte die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die Ermittlungen fort.

Die Ermittlungen erfolgten unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II und wurden vom zuständigen Fachkommissariat übernommen. An der Aufklärung beteiligten sich außerdem Spurensicherer, Gutachter des Landeskriminalamts und die Rechtsmedizin. Gegen den anwesenden 62-jährigen Deutschen aus dem westlichen Landkreis ordneten die Ermittler eine vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Verdacht richtete sich auf ein Unterlassungsdelikt.

Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd
(Symbolbild)

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