Die Fahrzeuge verbessern Ausstattung, Ausbildung und Sicherheit der Einsatzkräfte deutlich und stärkten die Reaktionsfähigkeit bei Wald- und Vegetationsbränden.

Der Landkreis investiert jährlich 750.000 Euro in moderne Technik und Schulungen für den Katastrophenschutz.

Die Waldbrandwagen sind mit spezieller Ausrüstung wie Transportsäcken, Löschblasen, Pumpen, Schläuchen, Werkzeugen, Masken und Verbandstaschen ausgestattet. Dazu kommen neue Ergänzungsmodule zur Absturzsicherung, die den Einsatz in steilem oder unwegsamem Gelände sicherer machen. Die Fahrzeuge gingen an die Inspektionsbereiche Tegernsee, Holzkirchen und Schlierach-Leitzachtal, ein weiterer Wagen bleibt beim Katastrophenschutz des Landkreises.

Auslöser für die Anschaffungen waren unter anderem die Erfahrungen aus einem Waldbrand im Jahr 2019 im Rotwandgebiet. Damals hatte sich gezeigt, wie entscheidend spezialisierte Ausrüstung und gut geschulte Einsatzkräfte bei solchen Lagen sind.

Kreisbrandrat Christian Probst betonte, dass die neuen Waldbrandwagen ein wichtiger Schritt für den Schutz von Menschen, Natur und Infrastruktur seien. Die ursprüngliche Idee stammte vom ehemaligen Kreisbrandinspektor Florian Dirscherl, der nach dem Rotwandbrand Verbesserungsbedarf gesehen hatte. Der Landkreis setzt das entwickelte System inzwischen für alle Inspektionsgebiete um und weckte damit auch das Interesse anderer Landkreise.


Bild: Der Katastrophenschutz des Landkreises Miesbach, vertreten durch Patrick Burghoff (Zweiter v.r.), übergibt gemeinsam mit Vertretern der Kreisbrandinspektion Miesbach, Kreisbrandrat Christian Probst (Dritter v.r.) und Kreisbrandmeister Florian Schöpfer (l.) sowie mit Florian Dirscherl (Vierter v.r.) die Ausrüstung an (v.l.) Benedikt Wurm, Josef Stadler, Lorenz Steigenberger, Benedikt Kraft, Andreas Bolz, Andreas Dietmannsberger und Lukas Reichhart.
Quelle und Bildquelle: Landratsamt Miesbach

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