Die Bundespolizei ermittelte wegen verschiedener Urkundendelikte gegen sechs Reisende unterschiedlicher Nationalitäten.

Die Beamten entdeckten zunächst einen 16-jährigen Bosnier, der sich mit einer gefälschten kroatischen Identitätskarte ausgab und in einem polnischen Reisebus unterwegs war.

Er wurde wegen illegalen Einreiseversuchs angezeigt und anschließend der österreichischen Polizei überstellt. Kurz darauf kontrollierten die Polizisten einen Gambier, dessen spanische Aufenthaltserlaubnis sich als vollständige Fälschung herausstellte. Der 24-Jährige wurde nach München in das zuständige AnkER-Zentrum weitergeleitet.

Am Montag hielten die Bundespolizisten zudem einen Liberianer in einem polnischen Bus auf, der eine gefälschte französische Identitätskarte vorzeigte. Er erhielt eine Strafanzeige und musste sofort nach Österreich zurückreisen. Ein weiterer Fall betraf einen polnischen Reisenden, der den Ausweis eines anderen Mannes benutzte, weil sein eigener abgelaufen war. Die Beamten stellten die Urkunde sicher, und der 56-Jährige hinterlegte 1.000 Euro als Sicherheit.

In einem Auto mit polnischem Kennzeichen wurde ein Ukrainer kontrolliert, der weder Visum noch Aufenthaltstitel besaß. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten einen gefälschten ukrainischen Führerschein, und der Mann musste nach Österreich zurückkehren. Ein Lette zeigte bei einer weiteren Kontrolle eine manipulierte Identitätskarte vor, die seit Oktober als gestohlen gemeldet war. Er durfte weiterreisen, muss jedoch mit einem Verfahren wegen Verschaffens falscher Ausweise rechnen.

Quelle + Bild: Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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