Entspannung ja, aber noch keine Entwarnung. Nachdem sich die Vogelgrippe zuletzt auch im Oberland ausgebreitet hat, hat sich die Lage seit Anfang des Jahres merkbar beruhigt, heißt es beim Umweltministerium auf Radio Oberland Anfrage.

Über dem Berg sind wir aber noch nicht, sagt Irene Preiffer vom bayerischen Bauernverband.

„Bedingt durch die Zugvogelflüge sind im Herbst mehr infizierte Tiere unter den Wildvögeln aufgefallen. Insofern ist es jetzt etwas ruhiger. Aber im Frühjahr gibt es nochmal starke Vogelwanderungen und überhaupt ist diese Herbst- und Wintersaison noch nicht vorbei“.

Geflügelhalter sollten deshalb weiter vorsichtig bleiben und geltende Vorsichtsmaßnahmen einhalten.

„Dazu gehört zum Beispiel, dass beim Betreten des Stalls das Schuhwerk gewechselt wird und Gerätschaften wildvogelsicher gelagert werden“.

Im Oberland gab es bislang positive Vogelgrippefälle in den Landkreisen Landsberg, Starnberg und Weilheim-Schongau. 

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