Erntehelfer aus dem Alpenwelle-Land müssen besser vor einer Corona-Infektion geschützt werden. Das fordert die Industrie-gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Demnach sei ein Großteil der Erntehelfer nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Ebenso gefährlich seien Sammeltransporte zu den Feldern. Dadurch hätten Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, ein besonder hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken, so die IG Bau. Das betrifft im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen rund 330 Menschen, im Miesbacher Landkreis sind es rund 530 und im Landkreis Starnberg rund 250. Die IG BAU warnt davor, dass die Branche zu einem Corona-Hotspot werde und ruft Arbeitgeber dazu auf, Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften einzuhalten.